Was ist Fairtrade?

Das FairTrade-Regelwerk definiert soziale, ökologische und ökonomische Standards für den Fairen Handel. Wir stehen hinter diesen Werten und möchten sie Dir hier auszugsweise vorstellen.

Die Fairtrade-Standards sind das Regelwerk, das Kleinbauernorganisationen, Plantagen und Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette einhalten müssen und Handel(n) verändert. Sie umfassen soziale, ökologische und ökonomische Kriterien, um eine nachhaltige Entwicklung der Produzentenorganisationen in den Entwicklungs- und Schwellenländern zu gewährleisten.

Fairtrade verbindet Konsument*innen und Unternehmen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte auf Plantagen in Entwicklungs- und Schwellenländern.
Das Fairtrade-Siegel kennzeichnet Waren, die aus fairem Handel stammen und bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden.

Fairtrade-Standards: Ökonomisch - Ökologisch - Sozial

Anforderungen an Händler und Hersteller:

  1. Bezahlung von Fairtrade-Mindestpreis und Fairtrade-Prämie
  2. Nachweis über Waren- und Geldfluss
  3. Richtlinien zur Verwendung des Siegels
  4. Transparente Handelsbeziehungen
  5. Vorfinanzierung
Umweltschutz: Mensch im Mittelpunkt:

  1. Umweltschonender Anbau
  2. Schutz natürlicher Ressourcen
  3. Verbot gefährlicher Pestizide
  4. Kein gentechnisch verändertes Saatgut
  5. Förderung des Bio-Anbaus durch den Bio-Aufschlag
Stärkung der Kleinbauern, Kleinbäuerinnen und Arbeiter und Arbeiterinnen:

  1. Organisation in demokratischen Gemeinschaften (bei Kooperativen)
  2. Förderung gewerkschaftlicher Organisation (auf Plantagen)
  3. Geregelte Arbeitsbedingungen
  4. Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit
  5. Diskriminierungsverbot
Quelle und weiterführende Informationen: FairTrade Deutschland.

Hier findest Du unser FairTrade - Zertifikat zum herunterladen!